Welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein, um mit einem Mentor zu lesen?

  1. Nur dein Lehrer kann dich vorschlagen. Er denkt, dass dir ein Mentor gut helfen könnte, damit dir das Lesen leichter fällt.

  2. Deine Eltern müssen einverstanden sein.

  3. Du muss es selber wollen! Die Lesestunden sind sowohl für dich als auch für deinen Mentoren frewillig.

Wo treffe ich mich mit dem Mentor?
Ausschließlich in der Schule. Welchen Raum ihr nutzen könnt, wird zwischen dem Koordinator des Vereins und dem Schulkoordinator verabredet.

Wann treffe ich meinen Mentor?
Wochentag und Uhrzeit der Lesestunde sprecht ihr mit deiner Lehrerin oder deinem Lehrer ab.

Wie lange dauert eine Mentorstunde?
Vorgesehen sind 50-60 Minuten. Die tatsächliche Länge entscheidest du von Mal zu Mal gemeinsam mit dem Mentor, sie hängt von der Situation ab.

Wie oft treffe ich mich mit dem Mentor?
Vorgesehen ist 1 x in der Woche. Wenn du und der Mentor Zeit habt, euch 2 x wöchentlich zu treffen: umso besser. In den Schulferien fällt die Lesestunde aus.

Der Mentor beabsichtigt außerhalb der Schulferien in den Urlaub zu fahren, geht das?
Selbstverständlich. Der Koordinator wird versuchen, eine Vertretung zu finden.

Über welchen Zeitraum ist mein Mentor für mich da?
Vorgesehen sind mindestens 40 Mentorstunden (inkl. 4 Stunden Probezeit). Die gemeinsame Zeit erstreckt sich erfahrungsgemäß über ein bis zwei Jahre.

Komme ich freiwillig zu meinem Mentor oder werden mir die Mentorstunden "angeordnet"?
Wir setzen darauf, dass der Lehrer dir die Mentorstunde als etwas Besonderes ankündigt. Uns wird berichtet, dass die Schüler sich auf „ihre Mentoren" freuen.

Wie werden die Eltern einbezogen?
Bevor die Schule uns einen Schüler vorschlägt, hat sie das schriftliche Einverständnis der Eltern eingeholt. Ob und wie weit die Eltern dann Anteil nehmen, ist individuell sehr unterschiedlich.

Was sollen wir lesen und woher bekommen wir die Bücher?
Der Mentor wird dich nach deinen Lieblingsthemen fragen. Beratung und Bücher gibt es u.a. in den Öffentlichen Bücherhallen. Außerdem könnt ihr die Lesekisten in der Klasse und die Schulbücherei nutzen. Du kannst auch eigene Bücher mitbringen.

Geht es ausschließlich um Vor-Lesen?
Nein. Es geht darum, dass sich beide - Mentor und Lesekind - gegenseitig vorlesen und vor allem darum, dass über das Gelesene gesprochen wird. Die Schwierigkeiten vieler Kinder rühren von einem zu geringen Wortschatz her. Alle Lektüre sollte Anlass zu Gesprächen geben.